Manchmal will man Geräten in der Peripherie mehr sagen, als nur Ja oder Nein. Dann reichen die eingebauten digitalen Ausgänge zur Kommunikation nicht aus. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten für den dydaqlog Datenlogger, über das Modbus-Protokoll mit der Außenwelt zu sprechen. Grundsätzlich geht das bei Geräten der Baureihe 3 auf zwei Wegen, mit Modbus RTU über die eingebaute RS485 Schnittstelle oder mit Modbus TCP über die LAN-Schnittstelle oder WLAN. Wir bieten hierfür verschiedene Softwareoptionen an, die unterschiedliche Szenarien unterstützen.


Durch den Export von Daten über Modbus können bestimmte Geräte angesteuert und Messwerte auf ihnen ausgegeben werden. Zur Zeit werden hierbei ausschließlich die Remote-I/O-Module der ADAM-6000er bzw. bei Modbus RTU auch der 4000er Serie von Advantech unterstützt. Wenn Sie also analoge oder zusätzliche digitale Ausgänge für ihre Messanwendung benötigen, ist dies, in Verbindung mit einem entsprechenden Remote-Modul, die richtige Option. In der Weboberfläche müssen Sie dann nur noch einstellen, unter welcher IP-Adresse das Modul zu erreichen ist und welcher Kanal dem jeweiligen Ausgang des Moduls zugeordnet werden soll. Eine genaue Beschreibung finden Sie im Kapitel Externe Ausgänge.


Bei der Option Modbus TCP Schnittstelle ist der Kontrollfluss ein anderer. Die Daten werden nicht aktiv gesendet, sondern müssen von der Gegenstelle aktiv abgeholt werden. Der dydaqlog Datenlogger stellt in diesem Modus lediglich die Daten in den entsprechenden Registern zur Verfügung. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Modbus-Schnittstelle (optional).